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Teilzeit & Schichtarbeit

Der Urlaubsanspruch-Rechner.

Wie viel Urlaub steht Teilzeitkräften zu? Berechnen Sie den exakten Anspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) für Mitarbeiter mit abweichenden Arbeitstagen.

Papieranträge und Excel-Chaos?

Dienstify digitalisiert die Urlaubsplanung.

Ihre Mitarbeiter beantragen Urlaub direkt über die App. Das System berechnet das Restguthaben automatisch und blockiert den Mitarbeiter im Dienstplan – komplett stressfrei.

Urlaubs-Rechner

Ergebnis (Anspruch)

Angepasster Urlaubsanspruch14.4 Tage

Wichtig nach BUrlG: Der gesetzliche Urlaubsanspruch berechnet sich immer nach den **Arbeitstagen pro Woche**, nicht nach den Stunden!

Jemand, der 5 Tage die Woche für nur 4 Stunden arbeitet, hat Anspruch auf die **gleiche Anzahl an Urlaubstagen** wie eine 40-Stunden-Kraft (ein Urlaubstag ist dann für ihn einfach nur 4 Stunden "wert"). Die Formel greift nur, wenn ein Mitarbeiter an weniger Tagen in der Woche arbeitet (z.B. nur an 3 Tagen).

Urlaubsanspruch korrekt berechnen

Die Grundregel: Anteil der Arbeitstage

Das Bundesurlaubsgesetz schreibt 24 Werktage Mindesturlaub vor, gerechnet auf eine 6-Tage-Woche. Wer an weniger Tagen arbeitet, erhält den Urlaub anteilig: Urlaubstage Vollzeit × Arbeitstage pro Woche / 5 (oder /6 bei 6-Tage-Woche-Norm). Die Stundenzahl pro Tag spielt erst dann eine Rolle, wenn der Urlaub in Stunden statt in Tagen geführt wird.

Beispielrechnungen für typische Modelle

Annahme: vertraglicher Urlaub bei Vollzeit (5-Tage-Woche) liegt bei 30 Tagen.

  • Vollzeit, 5 Tage/Woche: 30 Urlaubstage
  • Teilzeit, 4 Tage/Woche: 30 × 4 / 5 = 24 Urlaubstage
  • Teilzeit, 3 Tage/Woche: 30 × 3 / 5 = 18 Urlaubstage
  • Minijob, 2 Tage/Woche: 30 × 2 / 5 = 12 Urlaubstage

Die häufigste Falle: Arbeitgeber ziehen den Urlaub auf Basis der Stunden ab, nicht auf Basis der Tage. Eine 4-Tage-Woche-Kraft, die für einen Tag Urlaub zwei Tage abgezogen bekommt, wird systematisch benachteiligt.

Schichtbetrieb: Urlaubsführung in Stunden

Wenn Schichten zwischen 6 und 12 Stunden schwanken, ist die Tagespauschale ungerecht. Im Schichtbetrieb empfehlen wir, den Urlaub in Stunden zu führen: 30 Tage × 8 Stunden = 240 Urlaubsstunden pro Jahr. Eine 12-Stunden-Schicht kostet dann 12 Stunden Urlaub, eine Frühschicht mit 6 Stunden nur 6. Das deckt sich mit der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts: Urlaub muss „gleichwertige Erholung" bieten, also tatsächliche Arbeitsstunden ersetzen.

Urlaub verfällt nicht automatisch zum 31.12.

Seit dem EuGH-Urteil von 2018 (Az. C-684/16) gilt: Resturlaub verfällt nur, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter aktiv und rechtzeitig aufgefordert hat, den Urlaub zu nehmen, und ihn auf den drohenden Verfall hingewiesen hat. Die schweigende Übertragungsregel (BUrlG § 7 Abs. 3) ist damit faktisch außer Kraft. Wer dokumentationssicher mit Urlaub arbeitet, hält die Hinweispflicht im Mitarbeiter-Portal fest.

Urlaubskonten ohne Excel-Drama

Dienstify führt das Urlaubskonto pro Mitarbeiter automatisch in Stunden, berücksichtigt Vertragswechsel anteilig und erinnert sowohl Mitarbeiter als auch Vorgesetzte rechtzeitig an Resturlaub. So fällt kein Urlaub mehr unbemerkt unter den Tisch.

Mitarbeiter-Portal mit Urlaubsverwaltung