Aus der Praxis für die Praxis: Warum wir Dienstify gebaut haben, welche Probleme wir lösen und wie eine Dienstplan-App entsteht, die funktioniert.
Jede große Idee beginnt mit einem Problem. Unseres war kein abstraktes Marktbedürfnis, sondern der tägliche Wahnsinn in meinem eigenen Sicherheitsdienst.
Wer schon mal einen Schichtbetrieb geleitet hat, kennt das Szenario: Ein Mitarbeiter meldet sich kurzfristig krank. Freitagabend. Das Telefon klingelt.
Früher bedeutete das: Excel-Tabellen öffnen, die hoffentlich aktuell sind. WhatsApp-Gruppen zuspammen ("Wer kann morgen einspringen??"). Zettelwirtschaft auf dem Schreibtisch durchwühlen. Und am Ende des Monats das große Zittern bei der Abrechnung: Haben wir wirklich alle Stunden erfasst?
Ich habe nach einer Lösung gesucht. Eine Software, die einfach funktioniert. Die meine Mitarbeiter ohne Handbuch verstehen. Die mir als Disponent den Rücken freihält, statt mich mit Menüs zu nerven. Aber alles, was ich fand, war entweder veraltet, extrem teuer oder völlig überladen.
Was als schnelle Lösung beginnt, endet in einem Albtraum aus verschachtelten Tabellenblättern, kaputten Formeln und Versionen, die niemand mehr zuordnen kann. Wir haben das selbst erlebt: Ein Disponent plante in "seiner" Excel, während ein zweiter eine veraltete Kopie an Mitarbeiter verschickt hatte. Ergebnis: ein doppelt besetzter Posten und ein völlig unbesetzter anderer. Wer sich von Excel lösen will, dem hilft unser Vergleich Dienstplan Excel vs. Software.
In der Theorie klingt es praktisch: Schnelle Nachricht, schnelle Antwort. In der Realität gehen wichtige Planänderungen zwischen Geburtstagsgrüßen, Memes und privaten Nachrichten unter. Und datenschutzrechtlich ist WhatsApp im geschäftlichen Kontext problematisch. Mitarbeiterdaten haben in Messenger-Gruppen nichts zu suchen.
Das Arbeitszeitgesetz gilt für jeden Schichtbetrieb. 10-Stunden-Grenze, 11 Stunden Ruhezeit, Nachtarbeitszuschläge – wer diese Regeln verletzt, riskiert Bußgelder von bis zu 30.000 Euro pro Verstoß. Bei einer Prüfung durch den Zoll zählt "Ich hatte das in Excel nicht gesehen" nicht als Entschuldigung. Mehr dazu in unserem Guide zur Arbeitszeitgesetz-Compliance im Dienstplan.
Also haben wir es selbst gemacht. Dienstify ist nicht im Elfenbeinturm entstanden, sondern "im Schützengraben". Wir haben die erste Version für meinen eigenen Sicherheitsdienst entwickelt. Wir haben sie live getestet, bei echten Einsätzen, mit echten Mitarbeitern.
Jedes Feature in Dienstify hat eine Daseinsberechtigung, weil wir es selbst gebraucht haben:
Der Sicherheitsdienst ist vielleicht die anspruchsvollste Branche für Dienstplanung: Wechselnde Einsatzorte, Nachtschichten, kurzfristige Anforderungen von Kunden, strenge Qualifikationsanforderungen. Wenn eine Software hier funktioniert, funktioniert sie überall.
Genau das war unser Anspruch. Und genau deshalb nutzen heute neben Sicherheitsdiensten auch Restaurants und Hotels, Pflegeeinrichtungen, Handwerksbetriebe und Logistikunternehmen Dienstify.
Heute ist Dienstify mehr als ein internes Tool. Es ist unsere Antwort auf die Frage: Wie sieht moderne Arbeit in Schichtbetrieben aus?
Gute Planung darf kein Luxus für Großkonzerne sein. Auch kleine und mittlere Betriebe verdienen professionelle Werkzeuge. Werkzeuge, die keine Schulung erfordern. Die am ersten Tag funktionieren. Die mitwachsen, ohne die Kosten explodieren zu lassen.
Unser Ziel ist es, Ihnen die Zeit zurückzugeben, die Sie bisher mit Verwaltung verschwendet haben. Damit Sie sich wieder auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Ihr Geschäft und Ihr Team.
Willkommen bei Dienstify. Von Profis für Profis.